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Ein Wochenende in Paris

10. November 2018
Paris 2018

Hierzulande nennen wir sie oft „die Stadt der Liebe“; Einheimische nennen sie „die Stadt des Lichts“. Treffender könnte man Paris wohl auch nicht beschreiben.

Als mein Mann Moritz mir eröffnete, dass wir einen Ausflug nach Paris unternehmen würden – und auch noch das Atelier des Lumières besuchen würden – war ich sofort hin und weg. Nichts könnte meine romantische Ader und mein Künstlerherz zugleich mehr ansprechen als dieser Städtetrip.

Die Vorstellung Kunst und Licht miteinander zu verbinden ist schon genial. Doch Worte können dieser Inszenierung nicht wirklich gerecht werden. Die wunderschönen Werke von Klimt und Hundertwasser auf so moderne Art in Szene gesetzt zu sehen ist der Wahnsinn. Dazu ist die Ausstellung mit einer so erlesenen Musik unterlegt, dass sie einem im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht. Das macht diese Ausstellung so imposant und unvergesslich. Man erlebt die Kunstwerke auf eine ganz neue, emotionale Weise. Unter all den Besonderheiten (Achtung Spoiler-Alarm) haben mich der verspiegelte Raum und die Wasserinstallation besonders beeindruckt. Doch es gab noch so viel mehr Highlights die ich hier aufzählen könnte. Wenn ihr einen kleinen Einblick bekommen möchtet kann ich euch dieses Video empfehlen .

Wenn ihr jetzt mit dem Gedanken spielt euch ebenfalls von einer Ausstellung im Atelier des Lumières bezaubern zu lassen, kann ich euch den heißen Tipp geben die Tickets vorzubestellen, um langes Schlangestehen zu vermeiden. Die gewonnene Zeit könnt ihr direkt nutzen, um die Kunstwerke auf euch wirken zu lassen.

Aber auch unsere Unterkunft in Paris muss hier Erwähnung finden. Wir haben ein Air BnB gebucht, dass ich persönlich très chic fand. Der pariser Charme und dieser gewisse Esprit der Stadt ist einfach bis ins kleinste Detail spürbar. Natürlich war es auch unbeschreiblich schön über den Dächern von Paris aufzuwachen und auf dem nahegelegenen Markt in den Tag zu starten. Mein scherzhafter Versuch mich als Einheimische auszugeben ist zwar wie erwartet an meinen mangelhaften Französischkenntnissen gescheitert, aber dafür wurde ich umso freundlicher und mit einer Selbstverständlichkeit integriert, die mich immer noch berührt. Die Pariser sind durch und durch charmant und versprühen eine Leichtigkeit und Lebenslust die einfach ansteckend ist. Oder sollte ich zurück in Deutschland den Einen oder Anderen auch einfach mal mit „Mon Chéri“ ansprechen um das Eis zu brechen?

Eines steht für uns jedenfalls fest – wir waren sicher nicht zum letzten Mal in der Stadt der Liebe und des Lichts, denn es gibt noch so vieles für uns zu entdecken.

Allerliebst,
Simone

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